Wir, die Klasse 12, haben uns am Dienstagabend (22. Januar), im Staatstheater Hannover eine moderne Version des klassischen Dramas „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang von Goethe bzw. Euripides angesehen.
Der erste Teil des Stücks stellte die von Schiller übersetzte Fassung, des von dem berühmten antiken griechischen Dramatikers Euripides geschriebene „Iphigenie in Aulis“ dar.
Dieser diente als Vorgeschichte zu dem nach einer Pause gekürzt gezeigten „Iphigenie auf Tauris“ von Goethe.

Mir persönlich gefiel auch diese „Neu“-Interpretation, in der die klassischen Charakterzüge der antiken Figuren in ein Setting der 1970er Jahre sehr gut eingebunden wurden. Denn die Bühnenbilder und einzelnen Szenen waren immer in einer grundlegenden Farbe (Grün/Rosa, etc.), sowie sämtlicher hierzu erdenklicher Pastellfarbtöne gehalten.

So gab es beispielsweise ein Bühnenbild mit einer moosgrünen Sofakombination, die in einem mintgrün gestrichenen Raum mit leicht mintgrünem Vorhang vor einer Schiebetür stand.
Dabei muss ich meinerseits die Lichttechnik in dem Theater loben, die wirklich brillante Lichteffekte mittels riesigem Strahler und einem LED-Rand um die jeweiligen Bühnenbilder herum erzeugte.
Auch das für einen Großteil von uns verwirrend anmutende Auftreten eines Achilles in Winnetou- oder Revolverheldenkostüm gab sich nach Kurzem, da es sehr gut zu den Charakterzügen des hier dargestellten Achilles passte.  Alles in allem fand ich die Theatervorstellung sehr gelungen. Max E. S.